Hoffi vor Buchholz
Mittwoch, 28. September 2011

 

Potsdam, 25.09.2011 

UpAndDown Crossduathlon (6 – 15 – 3)


Obwohl ich eigentlich für das vierte Septemberwochenende geplant hatte, am Strausberger Radsportwochenende teilzunehmen, entschied ich mich kurzfristig dagegen und stellte mich in Potsdam beim UpAndDown Crossduathlon an die Startlinie. Einen Tag zuvor nahm ich mein Crossrad vom Haken, wischte den Staub vom Oberrohr und fuhr etwas über 3 Stunden durch den Grunewald, um mich zumindest ein bisschen an den locken Untergrund zu gewöhnen.

Trotz geringer Startbeteiligung versprach das Wetter einen schön Wettkampftag.

Der erste Lauf ging über 6 Kilometer auf einer 1-Kilometer großen Runde, auf hügeligem Profil. Die ersten zwei Runden lief ich auf Position 2 in einer

Fünf-Mann-Gruppe, bis Gregor Buchholz das Tempo anzog. Ich versuchte vergebens nachzusetzen und die Gruppe zerfiel zusehens. Nach zwei weiteren Runden konnte ich den Dritten der Deutschen Elite Meisterschaft im Triathlon nicht einmal mehr auf der Geraden sehen. Nach der sechsten Runde ging es mit 77 Sekunden Rückstand auf den Führenden auf die Radstrecke. Dieser Teilabschnitt sollte eigentlich 5x durchfahren werden, wurde dann aber während des Rennens auf eine kleine und drei große Runden abgeändert. Ich versucht die Lücke zu Buchholz zu schließen, was mir nach circa 1 ½ Runden gelang. Gleich probierte ich den U23 – Weltmeister von 2007 abzuschütteln, was ich auch recht schnell schaffte. Nun galt es ein Polster heraus zu fahren, damit mir beim abschließenden Dreikilometerlauf nicht das gleiche passierte, wie beim ersten Lauf. Ich war stark motiviert und flog förmlich aus dem Wechselgarten. Nach zwei Runden sah ich, dass Buchholz nicht näher kam und drosselte ein wenig mein Tempo, weil mir auch so langsam „die Lichter“ ausgingen. Die letzte Runde quälte ich mich dann noch einmal über die Laufstrecke und gewann mit 48 Sekunden vor Gregor Buchholz EJOT Team TV Buschhütten und 1:47 min. vor Stefan Mäde Zeppelin – Team OSC Potsdam.

 

Gruß Hoffi

 

http://www.zeppelin-team.de/images/stories/content_docs/upanddown/ergebnisse/UpAndDown2011-Ergebnisse-Rennen2-Elite.pdf



Berlin, 27.09.2011
Dienstag, 27. September 2011

 

Wettkampfberichte: Zusammenfassung der letzten 2 Monate

 

Am 30. Juli 2011 fand der dritte Kurzdistanz -Triathlon der Regionalliga Serie Ost (1,5 – 40- 10) in Havelberg statt. Geschwommen wurde um eine Insel in der Havel. Ich kam als 42. aus dem Wasser und fuhr auf dem Rad bis auf Platz 7. vor. Leider bekam ich wegen des Verdachts (!) auf Windschattenfahren eine 2minütige Zeitstrafe, obwohl ich mich zu diesem Zeitpunkt an der Spitze einer achtköpfigen Gruppe befand. Beim Laufen musste ich noch drei Ränge einbüßen und kam als 10. ins Ziel. Mit der Zeitstrafe ergab das auf der Ergebnisliste jedoch nur einen 18. Platz.

 

 

 

http://ergebnisse.havelberg-triathlon.de/

 

 

 

 

 

Zwei Wochen danach, am 14. August 2011, starteten Martin Hackmann und ich bei der Berliner / Brandenburger Meisterschaft im Triathlon auf der Kurzdistanz (1,5 – 40 – 10) am Werbellinsee. Da einige Triathlons in Berlin und Umland gestrichen wurden, war die Startbeteiligung hier so hoch wie noch nie - kurz gesagt ausgebucht!

Das Wasser des Werbellinsees war toll: So klar wie wahrscheinlich kein anderes Gewässer in der Region, allerdings auch recht kühl. Martin beendete mit 53 Sekunden vor mir als 8. und ich als 15. das Schwimmen.

 

 

Nach dem Rad fahren sah die Sache schon ganz anders aus: Ich ging mit fast 2 Minuten vor ihm als dritter auf die Laufstrecke. Auf dem sehr selektiven Wendekurs machte ich zu Martin noch eine weitere Minute gut, gab aber in der Gesamtwertung einen Platz ab. Der Altmeister hingegen arbeitete sich nach vorne.

 

 

Resultat: Hoffi 4. Platz in der Gesamtwertung und Bronzemedaille

                  bei der Meisterschaft,

                 Martin 6. Platz Gesamt, 5. Platz Meisterschaft

                 und Altersklassenmeister.

 

 

 

http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=3071

 

 

 

 

 

Am darauf folgenden Sonntag, dem 21. August 2011, fand der Abschluss der Regionalliga in Jena statt, der wieder als Mannschaftstriathlon ausgetragen wurde (4x500 – 10 – 40). Vier Athleten bildeten ein Team. Jeder schwamm 500m, alle liefen gemeinsam und beim abschließenden Mannschaftszeitfahren mussten dann nur drei das Ziel erreichen. Unser Sieg von 2010 war leider nicht zu wiederholen; es reichte nur zu einem 6. Platz.

 

 

Die Kamenzer ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen, gewannen in Jena und auch die Gesamtwertung der Regionalliga, in der sich mein Dresdner Team 2011 mit dem 7. Platz zufrieden geben musste.

 

 

http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=3013

 

 

 

 

Sonntag, den 04.September 2011, wagte ich mich in ein anderes Terrain und startete bei einem Swim and Run (1,1 – 7,5). Die Schwimmstrecke ging einmal durch die Krumme Lanke, vom großen Strand, quer durch zur großen Wiese. Als 7. beendete ich das Schwimmen, allerdings weit abgeschlagen von der Spitze mit über drei Minuten. Gelaufen wurde 3x um den See. Hierbei betrat ich Neuland! Nicht das ich noch nie Laufschuhe an hatte, aber ich empfand es doch als sehr hart, direkt von der senkrechten in die waagerechte Position zu gehen, ohne dazwischen wie gewohnt auf dem Rad gesessen zu haben. Beim Laufen machte ich noch zwei Plätze gut und erreichte mit fast dem identischen Zeitabstand, den ich beim Schwimmen auf den Tagessieger Stefan Höhlbaum verloren hatte, als 5. das Ziel.

 

http://www.wj-tools.de/ergebnislisten/ergebnisliste11_swimrun.pdf

 

 

 

 

 

Am 18. September war es nach achtjähriger Pause endlich wieder soweit: der Berliner Staffeltriathlon (3x (500 - 16 – 3)) wurde wieder ausgetragen!

Zwar nicht mehr in der Rixdorfer Straße wie früher, sondern im Olympiapark. Petrus wollte an diesem Sonntag zwar nicht so richtig für Trockenheit sorgen, aber davon ließen sich die fast 60 Mannschaften nicht beirren.

 


Der Modus war folgendermaßen:

 

 

Startreihenfolge

     

Sportler 1

Schwimmen

1.

   

Rad

 

4.

 

Laufen

   

7.

 

Sportler 2

Laufen

2.

   

Schwimmen

 

5.

 

Rad

   

8.

 

Sportler 3

Schwimmen

3.

   

Rad

 

6.

 

Laufen

   

9.

  

Ich ging mit zwei Freunden (Niklas Gärtner + Norman Fenske) an den Start, die in dieser Saison einige respektable Ergebnisse in der 1. Bundesliga zu vermelden hatten. Bei Halbzeit des Wettkampfs lagen wir mehr als 1:30 Minute zurück auf die Führenden. Nun war ich mit schwimmen dran, Norman im Anschluss mit Rad fahren.



Hierbei verloren wir noch ein paar Sekunden, was aber nicht so schlimm war, weil jeden von uns die letzte Disziplin als seine persönliche Paradedisziplin hatte. Somit ging unsere Taktik auf und wir gewannen mit 90 Sekunden vor den zweit- und 6 Minuten vor den drittplatzierten.

 

Gruß Hoffi

 

http://www.startschuss-berlin.de/staffeltriathlon_ergebnisse.php?va=2&la=59

 


Storkow, 10.07.2011
Donnerstag, 21. Juli 2011

Triathlon Regionalliga Ost (1,5-40-10)


Der zweite Triathlon in der Regionalliga Serie Ost fand wie in den vorangegangen Jahren in Storkow statt. Auch wenn die rekordverdächtige Wettkampftemperatur  (39,5°C) aus 2010 nicht erreicht wurde, konnte man auch in diesem Jahr nicht von einem milden Klima sprechen. Wie nicht anders erwartet, hatte der Storkower See eine Stunde vor dem Start, 60 Zentimeter unter der Wasseroberfläche, die magische Grenze von 21,9°C überschritten, so dass eine Benutzung des Neoprenanzuges nicht gestattet war.

Bei prestigeträchtigen Triathlons wie im Weltcup springen in der Regel alle Athleten mit einem Startsprung vom Steg, beim Storkow Triathlon hingegen steht man nebeneinander aufgereiht im hüfttiefen Wasser und hält sich mit einer Hand am Steg fest.

 

 

Nachdem um 11:45 Uhr der Startschuss fiel, wurden zwei Runden à 750 Meter geschwommen. Ich beendete das Schwimmen als 50. und begab mich auf die 40 km lange und windanfällige Radstrecke. Mit meiner Schwimmzeit von 24:56 Min., hätte ich auf der parallel laufenden olympischen Distanz für Nicht-Liga-Starter die zweitschnellste Zeit erreicht.

Mit der sechstschnellsten Radzeit (60:46 min., inklusive beider Wechsel) machte ich 36 Plätze gut und ging als 14. auf die 10 km lange Laufstrecke.

 

 

Hier musste ich Tribut zollen für die gerade mal eine Woche zurückliegende Deutsche Meisterschaft, die mir noch sehr in den Knochen steckte. Mit 35:20 Min. konnte ich mich um sechs weitere Plätze nach vorne arbeiten und beendete das Rennen als Achter.

 

 

Leider hatte einer meiner Dresdner Teamkollegen nach Zieleinlauf eine Disqualifikation erhalten, so dass wir in der entscheidenden Mannschaftswertung statt des 3. den letzten Platz abbekamen.    :-(

 

Gruß Hoffi

 

http://www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=3004


Düsseldorf, 03.07.2011
Dienstag, 12. Juli 2011

Deutsche Triathlon Meisterschaft der Altersklassen (1,5-40-10)

 

 

Auch ich habe den weiten Weg von Berlin nach Düsseldorf auf mich genommen, um bei der ersten Auflage des T3-Triathlons zu starten. Es gab die verschiedensten Wettkämpfe, wie zweite Liga, Nachwuchs, Elite bis hin zur Deutschen Altersklassen Meisterschaft, an der ich teilgenommen habe.

Die etwas zu lange Schwimmstrecke fand im Düsseldorfer MedienHafen statt. Die Wasserqualität war nach Messungen des Veranstalters ausreichend, jeder Teilnehmer würde dem aber nicht beipflichten.

 

 

Jeder der meine Schwimmfähigkeit kennt, weiß das ich eher der Wettkampftyp bin (training slow – competition go). Ich nutze den Wasserschatten bestmöglich aus, orientiere mich sehr wenig, sondern vertraue stattdessen darauf, dass mein „Vorschwimmer" den kürzesten Weg anpeilt. Leider war die Sichtweite unter Wasser auf circa 15 Zentimeter begrenzt und somit war meine Taktik hinfällig. Dementsprechend kam ich mit über 5 Minuten Rückstand auf die Spitze als 97. aus dem Wasser.

Die etwas zu kurz geratene 40 km - Radstrecke setzte sich aus zwei Runden zusammen, die sich durch enge und kurvenreiche Straßen auszeichneten. Nach knapp unter 56 Minuten und der viert schnellsten Radzeit begab ich mich auf die ebenfalls ein wenig zu kurze Laufstrecke.

 

 

Hierbei lief man vier Runden durch Düsseldorfs „Innenstadt“ und rund um den MedienHafen. Mit der vierzehnten Laufzeit (34:14 min.) kam ich mit einer Endzeit von 2:00:52 als 20. Overall und Holzmedaillengewinner in der AK30 ins Ziel. Wenn die Mathematiker unter uns jetzt anfangen, die drei Einzelzeiten zu addieren, kommt man auf eine Gesamtzeit von 1:56:42.

Die fehlenden 4:10 Minuten sind in der bis dato längsten Wechselzone, die ich je bei einem Triathlon erlebt habe, geblieben!


 

Gruß Hoffi

 

 

http://t3-duesseldorf.r.mikatiming.de/2011/index.php?&content=list&event=ODDM&lang=DE&num_results=100&page=1&pid=list&search[age_class]=&search[sex]=M&search_sort_order=ASC&top_results=3&type=list&favorite_add=999999146BF5C80000000A5B


Triathlon - 2. Bundesliga Nord in Düsseldorf
Mittwoch, 6. Juli 2011

2. Bundesliga Nord in Düsseldorf - Wer nicht hören will muss fühlen…

Die, die nicht hören wollte, war ich, Julia. Auf wen nicht hören? Auf Heinz, nämlich dass mein Arbeits- und Trainingspensum der letzten Wochen gelinde gesagt für einen normal sterblichen Menschen nicht zu schaffen war. Trotz der sehr deutlichen und warnenden Worte meinte ich, unbedingt austesten zu müssen, ob das bekannte Maß an Belastung und Entlastung für meinen Fall irgendwie außer Kraft zu setzten war.

Am Wochenende bei vierten Rennen der zweiten Bundesliga in Düsseldorf über eine Sprintdistanz bekam ich die Antwort: ES GEHT NICHT! Heinz hat wieder einmal Recht gehabt und auch mein Dickkopf ersetzt notwendige Regenerationszeiten nicht.



Über das Rennen gibt es nicht viel zu berichten: Ich hatte mir die Top 10 vorgenommen und bin weit abgeschlagen als 17. ins Ziel gekommen .Von Beginn an war es nicht mein Tag. Nach ca. 300m in der brauen Brühe des Düsseldorfer Hafenbeckens ließ ich mich von einer kleinen Prügelei so aus dem Konzept bringen, dass ich den Anschluss an die Gruppe verlor. Später kamen noch weitere Meter hinzu, als ich während des Schwimmens darüber sinnierte, warum ich mir das gerade antat.
Die 60 Sekunden Rückstand, die ich mir beim Schwimmen eingefangen hatte, konnte ich auf dem Rad nicht wesentlich verkürzen. Am Ende überholte ich zwar noch einige Konkurrentinnen auf der Laufstrecke, musste aber schwarz auf weiß in der Ergebnisliste sehen, dass auch die Rad- und besonders die Laufzeit an diesem Tag zu wünschen übrig ließen.

Nachdem der erste Frust über den schlechten Wettkampf im Ziel abgeladen war, kann ich nun über meine Experimentierfreudigkeit und den Dickkopf nur schmunzeln, lerne aus meinen Fehlern und schaue motiviert auf die Wettkämpfe, die noch kommen.

Zum Schluss bleibt noch zu sagen:

Heinz, vielen Dank für dein Engagement, dein Vertrauen und deine Gelassenheit, die du bei zunächst besser wissenden und dickköpfigen Sportlerinnen an den Tag legst!


Viele Grüße

Julia